Lektion 2: Wie spreche ich mit einer KI?

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Lektion 2: Wie spreche ich mit einer KI?

Mit einer KI kannst du heute ganz natürlich sprechen oder schreiben. Viele Nutzer verwenden bereits die Sprachfunktion und führen fast ein normales Gespräch. Im Büroalltag wird jedoch meist getippt. Deshalb konzentrieren wir uns in dieser Lektion darauf, wie du deine Anfragen so formulierst, dass die KI dich besser versteht und dir bessere Antworten liefert.

Keine Sorge: Du musst kein Prompt Experte sein. Schon mit ein paar einfachen Regeln lassen sich die Ergebnisse deutlich verbessern.

Je besser deine Anfrage, desto besser die Antwort

Viele Einsteiger behandeln eine KI wie eine Suchmaschine. Sie geben nur wenige Wörter ein und wundern sich anschließend über allgemeine oder ungenaue Antworten.

Dabei gilt eine einfache Regel:

Je besser deine Anfrage, desto besser das Ergebnis.

Die KI kann nur mit den Informationen arbeiten, die du ihr gibst. Je genauer du beschreibst, was du möchtest, desto passender fällt die Antwort aus.

Sprich mit der KI wie mit einem neuen Mitarbeiter

Stell dir vor, ein neuer Mitarbeiter beginnt heute in deinem Unternehmen. Würdest du einfach sagen:

„Mach das mal.“

Wahrscheinlich nicht.

Du würdest erklären, was genau gemacht werden soll, für wen die Aufgabe gedacht ist und welches Ergebnis du erwartest.

Mit einer KI funktioniert es genauso.

Ein einfaches Beispiel

Wenig hilfreich:

Schreibe einen Werbetext.

Deutlich besser:

Schreibe einen freundlichen Werbetext für einen Friseursalon. Die Zielgruppe sind Frauen zwischen 30 und 60 Jahren. Der Text soll modern, sympathisch und etwa 150 Wörter lang sein.

Mit diesen zusätzlichen Informationen versteht die KI deine Aufgabe wesentlich besser.

Welche Informationen helfen der KI?

Beantworte möglichst viele dieser Fragen:

Oft reichen schon wenige zusätzliche Informationen aus, um das Ergebnis deutlich zu verbessern.

Du kannst jederzeit nachfragen

Die erste Antwort muss nicht perfekt sein. Der große Vorteil einer KI ist, dass du einfach weiterfragen kannst.

Zum Beispiel:

So entsteht Schritt für Schritt genau das Ergebnis, das du benötigst.

Hab keine Angst vor Fehlern

Viele glauben, sie müssten den perfekten Prompt schreiben. Das stimmt nicht. Auch erfahrene Nutzer passen ihre Anfragen mehrfach an. Oft entstehen die besten Ergebnisse erst nach zwei oder drei weiteren Fragen. Probiere verschiedene Formulierungen aus und experimentiere ein wenig. Mit jeder Anfrage lernst du dazu.

Fazit

Eine KI ist keine Suchmaschine, sondern ein Gesprächspartner. Je klarer du erklärst, was du möchtest, desto besser werden die Antworten. Du musst kein Prompt Experte sein. Schon wenige zusätzliche Informationen helfen der KI dabei, genau das Ergebnis zu liefern, das du suchst.