Google KI-Modus: So bleibt dein Betrieb sichtbar

Allgemein · Monika Michler

Google KI-Modus: So bleibt dein Betrieb sichtbar

Wenn du heute etwas bei Google suchst, steht oft schon eine fertige Antwort ganz oben: die Übersicht mit KI. Seit Herbst 2025 gibt es außerdem den KI-Modus auf Deutsch, in dem du Google wie einem Chatbot Fragen stellen kannst. Für kleine Betriebe heißt das: Wer früher auf Platz 1 stand, bekommt heute nicht mehr automatisch die meisten Klicks.

Ich erkläre dir, was sich ändert und was du ganz konkret tun kannst.

Was ist der Unterschied?

Übersicht mit KI (AI Overviews): Eine kurze, von KI geschriebene Zusammenfassung über den normalen Suchergebnissen. Sie ist in Deutschland seit März 2025 zu sehen. Darunter folgen wie gewohnt die Treffer.

KI-Modus (AI Mode): Ein eigener Bereich der Google Suche. Hier zerlegt Google deine Frage in Teilfragen, sucht dazu und schreibt eine ausführliche Antwort mit Quellen. Du kannst nachfragen wie in einem Gespräch.

In beiden Fällen gilt: Google zeigt neben der Antwort die Webseiten, aus denen die Informationen stammen.

Weniger Klicks? Ja, aber nicht für alle

Viele Studien zeigen, dass auf Seiten mit KI-Übersicht weniger Menschen auf die Suchergebnisse klicken. Interessant ist aber eine große Auswertung von Seer Interactive: Webseiten, die in der KI-Antwort als Quelle genannt werden, bekommen deutlich mehr Klicks als Webseiten auf derselben Ergebnisseite, die nicht genannt werden. Die Studie spricht von rund 120 Prozent mehr Klicks pro Einblendung.

Das Ziel ist also nicht mehr nur „Platz 1“, sondern: als Quelle in der Antwort auftauchen.

Was du jetzt tun kannst

1. Google Unternehmensprofil pflegen

Bei Suchen mit Ortsbezug, zum Beispiel „Friseur Nürtingen“ oder „Webdesign Nürtingen“, greift Google stark auf das Unternehmensprofil zurück. Öffnungszeiten, Leistungen, Fotos und Beiträge sollten aktuell sein. Wie das geht, habe ich in meinem Beitrag Google Unternehmensprofil optimieren beschrieben.

2. Um Bewertungen bitten

Bewertungen sind für Google ein wichtiges Signal, ob ein Betrieb vertrauenswürdig ist. Frag zufriedene Kunden einfach direkt. Am besten schreiben sie kurz dazu, was du für sie gemacht hast. Das hilft Google zu verstehen, wofür du stehst.

3. Fragen klar beantworten

KI-Systeme suchen nach Texten, die eine Frage direkt und verständlich beantworten. Überlege dir, was deine Kunden dich immer wieder fragen: Was kostet das? Wie lange dauert das? Kommen Sie auch zu mir? Beantworte diese Fragen auf deiner Webseite, gern als kleiner FAQ-Bereich. Kurze Sätze, keine Werbefloskeln.

4. Überall dieselben Daten

Name, Adresse und Telefonnummer sollten auf deiner Webseite, im Unternehmensprofil, im Impressum und in Branchenverzeichnissen genau gleich geschrieben sein. So erkennt Google, dass es sich immer um denselben Betrieb handelt.

5. Technik sauber halten

Eine schnelle Webseite, ein sicheres SSL-Zertifikat und eine aktuelle Sitemap sind weiterhin die Grundlage. Ohne sie wird deine Seite gar nicht erst gefunden, weder von Google noch von einer KI. Strukturierte Daten helfen zusätzlich, weil sie Google sagen, was auf einer Seite steht: Firma, Adresse, Öffnungszeiten, Leistungen.

Mein Fazit

Klassisches SEO ist nicht tot. Es ist die Basis dafür, dass eine KI deine Seite überhaupt als Quelle findet. Neu ist, dass klare Antworten, ein gepflegtes Unternehmensprofil und echte Bewertungen noch wichtiger werden. Wenn du mehr über die Begriffe dahinter wissen willst, lies meinen Beitrag SEO, AEO und GEO: Was steckt dahinter?

Du möchtest wissen, wie deine Webseite dasteht? Ich schaue sie mir gern an. Schreib mir einfach.

Quellen

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung recherchiert und von Monika Michler geprüft und freigegeben.

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