
Du klickst auf deine eigene Webseite und wartest. Und wartest. Was dir vielleicht zwei Sekunden lang vorkommt, ist für deine Besucher ein Grund, wieder zu gehen. Langsame Webseiten kosten Anfragen, Kunden und Plätze bei Google. Die gute Nachricht: Meist braucht es keine neue Seite, sondern nur eine gründliche Kur.
Warum Tempo so wichtig ist
- Besucher sind ungeduldig: Lädt eine Seite auf dem Handy länger als etwa drei Sekunden, springen viele ab, bevor sie überhaupt etwas gesehen haben.
- Google achtet darauf: Wie schnell und ruhig eine Seite lädt, fließt in die Bewertung ein. Langsame Seiten rutschen nach unten.
- Das Handy entscheidet: Die meisten Besucher kommen mobil, oft mit wackeligem Netz. Was am Büro-PC flott wirkt, ist unterwegs zäh.
Die fünf häufigsten Bremsen
- Riesige Bilder: Fotos direkt aus der Kamera oder dem Handy sind oft mehrere Megabyte groß. Auf der Webseite reicht ein Bruchteil davon.
- Zu viele Plugins: Jede Erweiterung lädt eigene Dateien. Viele davon braucht niemand mehr, sie laufen aber trotzdem mit.
- Fremde Schriften und Dienste: Schriften von Google, eingebettete Videos oder Karten müssen erst von fremden Servern geholt werden. Das kostet Zeit und ist oft auch ein Datenschutzthema.
- Kein Zwischenspeicher: Ohne Caching baut der Server jede Seite bei jedem Aufruf neu zusammen.
- Ein CMS, das gar nicht nötig wäre: WordPress und Co. sind praktisch, wenn du oft selbst Inhalte änderst. Ändert sich deine Seite nur selten, schleppst du viel Technik mit, die bremst und ständig Updates braucht.
So findest du heraus, wie schnell deine Seite ist
Mit Google PageSpeed Insights kannst du deine Seite kostenlos messen (einfach die vollständige Adresse deiner Webseite eingeben und auf „Analysieren“ klicken). Achte vor allem auf die Bewertung für Mobilgeräte. Liegt sie im roten oder orangen Bereich, lohnt sich ein genauer Blick. Für einen schnellen Überblick über Technik, Google und Datenschutz kannst du auch meinen kostenlosen Webseiten-Check nutzen.
Was eine Kur bringt
Meist sind es viele kleine Schritte mit großer Wirkung: Bilder verkleinern und in moderne Formate umwandeln, Plugins ausmisten, Zwischenspeicher einrichten, Schriften vom eigenen Server laden. Danach ist die Seite oft spürbar schneller, ohne dass sich an deinen Inhalten etwas ändert.
Und manchmal lohnt sich die ehrliche Frage, ob überhaupt ein CMS nötig ist. Mehr dazu im Beitrag CMS oder HTML: Brauche ich wirklich WordPress und Co.?
Mein Angebot an Sie
Mit der Webseiten-Kur bringe ich Ihre Seite wieder in Form: Ich messe zuerst kostenlos, Sie bekommen einen Festpreis passend zu Ihrem System, und am Ende sehen Sie schwarz auf weiß, was sich verbessert hat. Gern auch mit Termin vor Ort.